AKK kündigt Rücktritt an – Wer wird neuer CDU-Vorsitzender?

Die Ministerpräsidentenwahl in Thüringer letzte Woche zieht weitere schwere Folgen nach sich – die aktuelle Vorsitzende der CDU und Bundesverteidigungsministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer, kündigte am Montag ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur an und möchte auch ihren Parteivorsitz im Laufe des Jahres abgeben.

Hintergrund

Am 5. Februar fand im Thüringer Landtag die Wahl zum Ministerpräsidenten statt. Nach der Landtagswahl im letzten Herbst sah man sich vor einer schwierigen Lage, denn die bis dahin regierende Koalition aus der Linken, den Grünen und der SPD hatte keine Mehrheit mehr und auch alle anderen üblichen Koalitionen – wie etwa der GroKo – fanden im Parlament keine Mehrheit.
Die Linke, die Grünen und die SPD einigten sich dennoch darauf, eine Minderheitsregierung zu versuchen. Deshalb stellten sie am 5. Februar ihren bisherigen Ministerpräsidenten, Bodo Ramelow (Die Linke), zur Wahl. Da er jedoch sowohl im ersten als auch im zweiten Wahlgang keine Mehrheit erhielt, da keine Abgeordneten der anderen Parteien für ihn stimmten, kam es zum dritten Wahlgang. Hier wird der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen erhält – auch wenn es keine Mehrheit ist. Im dritten Wahlgang wählten dann überraschend die Abgeordneten der AfD nicht ihren eigenen Kandidaten, sondern Thomas Kemmerich, den Kandidaten der FDP. Mithilfe der Stimmen von FDP, CDU und AfD erhielt Kemmerich 45 Stimmen – eine mehr als Bodo Ramelow – und wurde somit zum Ministerpräsidenten gewählt. Kemmerich wurde daraufhin stark dafür kritisiert, die Wahl angenommen zu haben und trat schon drei Tage nach der Wahl von seinem Amt zurück.

Auswirkungen auf die CDU

Auch die CDU wurde nach der Wahl heftig kritisiert – dass sie zusammen mit der AfD einen Ministerpräsidenten wählen, wurde als Tabubruch bezeichnet. Auch von innerhalb der Partei kam Kritik; von der Jungen Union in Thüringen, die einen Sonderparteitag fordert, bis zur Bundeskanzlerin Merkel, die sich dafür aussprach, die Wahl „rückgängig“ zu machen.
Die Wahl in Thüringen hatte sowohl auf den Landesverband, als auch auf die Bundespolitik Auswirkungen. Der Landesvorsitzende der CDU Thüringen, Mike Mohring, musste laut Umfragen stark an Beliebtheit einbüßen und einige Mitglieder forderten, einen neuen Parteivorsitz zu wählen.
Die wohl weitreichendste Folge für die CDU ist allerdings, dass Annegret Kramp-Karrenbauer ankündigte, nicht mehr als Kanzlerkandidatin zur Verfügung zu stehen und ihren Parteivorsitz abgeben zu wollen. Dies tat sie wahrscheinlich, da sie sich in der Vergangenheit kaum innerhalb der CDU durchsetzen konnte, zu sehen auch, als sie in Thüringen sofortige Neuwahlen forderte, aber den Landesverband nicht davon überzeugen konnte. Nun stellt sich die Frage, wer ihr Nachfolger wird. Im Gespräch sind zum Beispiel Friedrich Merz, der bereits bei der letzten Wahl zum Parteivorsitzenden gegen AKK antrat, der jetzige Gesundheitsminister Jens Spahn und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet.

Die Wahl des Ministerpräsidenten im kleinen Thüringen hat also Folgen für ganz Deutschland und wird große Auswirkungen auf die Zukunft der CDU haben. Die CDU wird sich bei der Wahl ihres neuen Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten mit der Frage beschäftigen müssen, wie man in der Zukunft unter anderem mit der AfD, aber auch – wie in Thüringen – mit der Linken umgeht.

I.Oel.

Galaabend der Pferde

Der Galaabend ist eine Pferdeshow für die ganze Familie, die einmal im Jahr in der Ostfrieslandhalle in Leer stattfindet. Am 25.01.2020 war es mal wieder soweit. Der Galaabend fing um 19:30 Uhr an. Einlass war um 18:00 Uhr. Dieses Jahr wurde eine „Weltreise“ durch verschiedene Länder dargestellt. Es waren nicht nur Pferde und Ponys da, sondern auch Kühe und ein Hund. Die Pferde waren zum Teil als Einhörner verkleidet und die Kühe waren schön geschmückt. Die Reiter trugen zu den Tieren passende Kostüme. Der Hund lief ohne Leine, aber die Pferde hatten keine Angst vor ihm. Das ist das Resultat monatelanger Übung mit den Tieren. Auch Akrobaten traten auf. Sie führten ein tolles Lichtspiel auf. Ein Akrobat machte Kunststücke in einem Ball, der durchsichtig wie eine Seifenblase war. Insgesamt wurde also ein bunter Programm-Mix aufgeführt, der sehr unterhaltsam war. Die Show wurde von De Klinkers begleitet, die sehr gute Blasmusik spielten. Um 23.30 Uhr war die Vorstellung zu Ende. Ich rate euch: Wünscht euch eine Eintrittskarte! A. Nee

Über die Frage, was Führerscheinentzug mit Hooligans zu tun hat: Regionalentscheid Jugend debattiert 2020

Fragt man die Schüler unseres Gymnasiums danach, wie sie ihre Zeugnisferien verbracht haben, so erhält man vermutlich viele verschiedene Antworten, die alle auf die Prinzipien „Erholen“ und „Spaß haben“ hinauslaufen. Weniger wahrscheinlich ist die Antwort, dass sie sich mit Hooligan-Gruppierungen, der Definition des Wortes „gesellschaftlich“ und der tatsächlichen Lautstärke eines Windrads auseinandergesetzt haben. Doch genau dies sind die Themen, die mich in den Ferien beschäftigten, denn am Donnerstag, dem 06.02.2020, stand wieder einmal ein wichtiger Termin für alle Diskussionsliebhaber an: Der Regionalentscheid von Jugend debattiert. Dieser fand wie bereits letztes Jahr im NIGE (Esens) statt. Dort trafen wir (die Mitglieder der Rhetorik-AG von Herrn Heseding) auf unsere Konkurrenten, die aus unterschiedlichen Schulen in der ganzen Region kamen. Für mich ging es kurz nach der Ankunft auch gleich in die erste Debatte, die sich um die Frage drehte, ob Schulen Schüler, die sich in ihrer Freizeit gesellschaftlich engagieren, besonders belohnen sollen. Eine Debatte wird immer von vier Personen geführt, zwei vertreten die Meinung, die beschriebene Maßnahme sollte durchgeführt werden (Pro), zwei sind dagegen (Kontra). Zuerst darf jeder seine Meinung darstellen, dann wird in der freien Aussprache über das Für und Wider diskutiert und zum Schluss kann jeder nochmal sein persönliches Fazit ziehen. In unserer Pro-Gruppe sprachen wir uns dafür aus, dass gesellschaftliches Engagement besonders belohnt werden sollte, da es zu wenig gewürdigt wird und unser demokratisches Denken fördert.  Nach der ersten Debatte hatten wir einen kurzen Moment Zeit, um uns in der zum Gemeinschaftsraum umfunktionierten Schulbücherei mit Brötchen und Keksen zu stärken, dann ging es auch schon in die nächste Runde. Diesmal wurde diskutiert, ob Randalierern bei Sportveranstaltungen der Führerschein entzogen werden soll. Als wir nach der Debatte auf dem Flur auf unsere Bewertungen warteten, zeigte sich wieder etwas, was ich persönlich wirklich spannend beim Debattieren finde: In einem Moment vertritt man noch heftig seine Meinung und versucht, die Argumente des gegnerischen Teams zu entkräften, im nächsten steht man gesellig beisammen und unterhält sich vollkommen entspannt über alles Mögliche. Ich war inzwischen das dritte Mal in Esens dabei und es macht immer Spaß, Leute kennenzulernen, denen ich ohne den Wettbewerb nie begegnet wäre. Und es zeigt wieder einmal, worum es bei Jugend debattiert eigentlich geht: Nicht dass gegeneinander, sondern dass miteinander diskutiert und debattiert wird. Die vier besten aus den beiden Qualifikationsrunden führten schließlich die letzte Debatte durch (Sollten Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen?), aus der am Ende zwei Sieger hervorgingen, die im Landesentscheid unsere Region in der Altersgruppe 1 vertreten werden. Leider ist keiner von unserer Schule dabei, dafür waren wir in der Altersgruppe 2 sehr erfolgreich. Kilian Schmidt und Anna Hilbers werden am 10. März 2020 unsere Region (und das Ulricianum) im Landesentscheid in Hannover repräsentieren. Auch wenn ich nicht weitergekommen bin, kann ich wieder einmal sagen, dass die Teilnahme sich für mich wirklich gelohnt hat und ich sehr viel Freude am Debattieren und am Austausch mit den anderen Jugendlichen hatte. Für den nächsten Entscheid in Hannover wünsche ich Kilian und Anna auf jeden Fall viel Erfolg! geschrieben von Laura Petretto

Spielbude beginnt neues Projekt

Am Montag, den 27.01.2020, fand die Vorstellung von der ‚Spielbude‘ statt. Zwischen 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr wurde das neue Projekt Puppentheater mit den Handpuppen Vivaldi, Philine und Alter Kapitän vorgestellt. Im Anschluss wurden Zettel verteilt, auf denen steht, wie man sich für das Projekt anmelden kann. Hier habe ich die wichtigsten Punkte zusammengefasst: Wer darf teilnehmen? Maximal sechzehn Kinder von der zweiten Hälfte des fünften bis zum Ende des sechsten Jahrgangs können dieses Angebot wahrnehmen. Die Teilnahme ist in der Zeit verbindlich. Wann findet das Projekt statt? Jeden Mittwoch von 14:00 bis 15:30 Uhr. Wie melde ich mich mich an? Du schreibst am besten bis zum 31.01.2020 eine E-Mail an Frau Budowitsch (susann.budowitsch@ulricianum-aurich.de) mit deinem Namen und deiner Klasse und gegebenenfalls deiner Wunsch-Puppe. Was wird gemacht? Du suchst dir eine Großpuppe aus, der du innerhalb einer eigenen Inszenierung Leben einhauchst. Es ist angedacht, im Oktober und im Juni/Juli jeweils ein kleines Theaterstück aufzuführen. Was passiert noch? Es wird eine Kooperation mit außerschulischen Lernorten geben. Außerdem soll eine Profi-Theateraufführung besucht werden. Was brauche ich dafür? Du brauchst nichts außer deiner Stimme, Kreativität und etwas Mut dazu! Um einen kleinen Eindruck zu gewinnen, durften wir uns zwei Szenen des aktuellen Projektes „Musical-Theater“ anschauen. Das komplette Stück „Der blaue Planet“ soll innerhalb der kommenden Projektwoche aufgeführt werden. Wir freuen uns schon sehr, alles zu sehen:-) von Rhania Repkow

Die Blende wünscht…

…euch eine schöne Weihnachtszeit, tolle Ferien und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir bedanken uns bei euch, dass ihr in diesem Jahr wieder dabei wart und hoffen, euch auch im nächsten Jahr wieder mit neuen Beiträgen bergüßen zu dürfen. Die Blende-Redaktion 🎅🎄

25 Jahre Polenaustausch!

Seit 25 Jahren gibt es am Ulricianum die Möglichkeit, an einem Austausch mit einer Partnerschule im polnischen Kepno teilzunehmen. Dieses Jubiläum wurde nun gefeiert. Gemeinsam mit Vetretern des Landkreises Kepno, kamen auch ein Europaabgeordneter und der Auricher Landrat zusammen. 

Sarah Niesner, Teilnehmerin des Austausches aus dem elften Jahrgang, hielt anlässlich der Feier eine Rede, in der sie ihre Eindrücke und Erlebnisse teilte:

Mittlerweile sind schon wieder zwei Monate vergangen, seit wir unseren Austausch in Polen begonnen haben. Und nun sitzen wir hier wieder alle gemeinsam, diesmal aber selbst als Gastgeber. Ich persönlich freue mich wirklich sehr auf die uns bevorstehende Zeit und spreche damit höchstwahrscheinlich auch für alle anderen Teilnehmer. 

Denn schon die Zeit in Polen war wirklich ganz besonders und wird einfach unvergesslich bleiben. Wir alle haben neue Freunde gefunden, viele besondere Momente erlebt, sind in bestimmten Situationen über unsere Grenzen gegangen und haben auf jeden Fall viele wertvolle Erinnerungen dazugewonnen.

 Es ist insgesamt so viel passiert, dass ich diese Dinge hier gar nicht alle aufzählen kann aber hier mal eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse und allgemeinen Erfahrungen: 

Zum einen haben wir die polnische Esskultur kennenlernen dürfen mit allen traditionellen Gerichten, die dazu gehören. Besonders lecker waren die typisch polnischen Teigtaschen, auch Pierogi genannt und nicht zu vergessen Bigos , einen typisch polnischen Eintopf, von dem alle gesagt haben, dass man ihn unbedingt probieren muss. 

Außerdem ist unsere Austauschgruppe für zwei Tage mit dem Bus in das vier Stunden entfernte Riesengebirge gefahren, um an einem Tag zu einer alten Kirche und einem Bergsee zu wandern und an dem anderen den Gipfel der Schneekoppe zu erklimmen. Diese zwei Tage waren wirklich ein unglaubliches Erlebnis. Am ersten Tag war bestes Wetter mit purem Sonnenschein, welches die Berglandschaft noch atemberaubender aussehen ließ. Alle waren guter Laune und haben sich bestens verstanden, sodass ein richtiges Gruppengefühl entstand. Der zweite Tag brachte leider viel Nebel, Regen und Kälte mit sich, was unser Vorhaben auf die Schneekoppe zu wandern aber nicht beeinträchtigen konnte. Das Wetter war zwar wirklich sehr, sehr ungemütlich und jedem stand es offen, bei der letzten Etappe zum Gipfel des Berges mitzugehen aber am Ende haben sich alle dazu entschieden, den Weg gemeinsam zu meistern. Unter den gegebenen Umständen war dieses eine weitere Situation, in der der Zusammenhalt unserer Gruppe zu erkennen war, da sich einige Zweifelnde am Ende doch noch für den Aufstieg entschieden haben, unter anderem den anderen Teilnehmern zuliebe. Der Gipfel wurde schließlich auch von allen gemeinschaftlich erreicht und als erstes wurde natürlich ein Foto gemacht. Zusammengefasst waren diese zwei Tage im Riesengebirge sehr ereignisreich und auf jeden Fall bereichernd. 

Auf unserer Reise  haben wir zudem auch viel über die allgemeine polnische Kultur gelernt bzw. viel von ihr gesehen. Wir haben die Stadt Kepno mit unseren Austauschschülern erkundet und haben auf der Fahrt ins Riesengebirge in Breslau gehalten, wo wir unter anderem die Stadt besichtigt haben und zudem das Panorama von Raclawicka angeschaut haben, welches ein riesiges ringförmiges Panoramabild ist , dass den Sieg der polnischen Armee 1794 über die russische Armee darstellt. Am Wochenende durfte ich zusätzlich noch einen Einblick in die Stadt Posen bekommen, wo wir als kleine Gruppe viele verschiedene Sachen unternommen haben.

Offensichtlich haben wir also vielfältige Eindrücke von Polen erhalten und somit das Land und seine Leute auf eine ganz persönliche Weise kennenlernen dürfen. Alle Menschen die wir auf unserer Reise kennengelernt haben, egal ob Teilnehmer unserer Schule, des polnischen Gymnasiums oder  weitere Freunde und Familienmitglieder der Austauschschüler, waren unglaublich herzlich und gastfreundlich, sodass man sich eigentlich nur wohlfühlen konnte. Wir alle haben uns untereinander super verstanden, wodurch unsere ganzen Ausflüge und Aktivitäten noch einmal mehr Spaß gemacht haben und die Zeit viel zu schnell verging. 

Es war also genau die richtige Entscheidung, bei diesem Austausch dabei zu sein, da meine Erfahrungen in allen Bereichen nur positiv waren und ich Vieles so schnell nicht vergessen werde.

Bemerkenswert ist die lange Freundschaft mit den Polen. Das Kennenlernen neuer Menschen, die auch zu Freunden werden können, und einer anderen Kultur ist eine Möglichkeit, die jeder Interessierte nutzen sollte. Der Austausch soll auch in Zukunft weiterbestehen. So wird es auch wohl im nächsten Jahr wieder heißen:

Witamy w Polsce! Herzlich willkommen in Polen! 
Witamy w Niemczech! Herzlich willkommen in Deutschland!
S. Nan

Wie steht ihr eigentlich zu Social Media?

Fast jeder Jugendliche besitzt heutzutage ein Smartphone. Doch mittlerweile sind nicht mehr Funktionen wie das Telefonieren oder das Schreiben von Nachrichten per SMS wichtig für die junge Generation. Soziale Netzwerke sind so beliebt wie nie. 

Nutzt ihr auch solche Netzwerke? Wenn ja, wie genau? Hier einige Umfragen, an denen du teilnehmen kannst! Wir sind gespannt auf ein vielfältiges Meinungsbild!

Nutzt du Social Media?

Welche Plattformen nutzt du?

Warum nutzt du Social Media?

Zeigst du dich selbst auf Social Media?

Wie sieht es aus mit Internetfreunden?

Hast du vielleicht schon schlechte Erfahrungen gemacht?

Viel Spaß beim Abstimmen!

M. Bir, I. Mey, S. Nan

SPORT-Wochenrückblick 28.10-3.11

Hockey – Qualifikationsspiele für Olympia
Sowohl die Herren als auch die Frauen haben sich bei den Playoff-Spielen in Mönchengladbach für die Olympischen Spiele 2020 qualifiziert. Die Herren gewannen ihre zwei Spiele gegen Österreich mit 5:0 und 5:3, die Frauen gewannen ihre Spiele gegen Italien mit 2:0 und 7:0.

Schwimm-Weltcup in Kasan
Beim Weltcup im russischen Kasan gewann der deutsche Philip Heintz im 200m Lagen Gold. Diese Woche startet er beim Weltcup-Finale in Katar.

Bahnrad-Weltcup in Minsk
Beim ersten Lauf des Bahnrad-Weltcups gewann die 22-jährige Emma Hinze in der Kategorie „Keirin“ – auch „Kampfsprint“ genannt. Zuvor wurde sie Dritte im Sprint. Der nächste Lauf des Weltcups startet am Wochenende in Glasgow.

Beachvolleyball- World Tour
Bei der Beachvolleyball World Tour in Qinzhou, China gewann das Doppel aus Karla Borger und Julia Sude Gold, wodurch sie sich das Preisgeld von 10.000 USD sicherten. Bei den Männern gewannen Adrian Heidrich und Mirco Gerson aus der Schweiz. Beide Teams sicherten sich so wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation. Das nächste Event der World Tour findet nächste Woche in Mexiko statt.

Windsurfen auf Hawaii – Weltmeisterschaft
Philip Köster erreichte beim letzten Windsurf-Wettbewerb in dieser Saison den neunten Platz, dies reichte für ihn allerdings, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Es ist bereits die fünfte Weltmeisterschaft für den Deutschen.

Formel1 – Weltmeisterschaft
Auch Lewis Hamilton musste sein Rennen nicht gewinnen, um Weltmeister zu werden. Er wurde beim Rennen in Austin,Texas zweiter hinter seinem Teamkollegen Valtteri Bottas und sicherte sich so seinen sechsten WM-Titel. Sebastian Vettel schied nach einem schlechten Start und einem Defekt in Runde 8 aus und fällt damit in der Fahrerwertung auf Platz 5 zurück.

I.Oel

Was bedeuten eigentlich diese Jugendwörter?

Im jugendlichen Sprachgebrauch tauchen öfter mal Wörter wie zum Beispiel „Habibi“, „Ich küsse deine Augen“ oder „cringe“ auf. Da viele Leute nichts mit diesen Wörtern anfangen können, möchten wir euch diese Wörter etwas näherbringen. Wenn jemand „Auf deinen Nacken“ sagt, dann möchte er, dass du bezahlst. Machst du das dann und eine Person möchte sich bei dir bedanken, kann es passieren, dass er mit „Ich küsse deine Augen“ reagiert, um dir seinen Dank auszusprechen. Reaktionen auf ganz verschiedene Dinge gibt es natürlich auch in der Jugendsprache. Dabei sind dann sowohl negative als auch positive Bewertungen. Ist etwas „krass“, dann könnte ein Jugendlicher auch mit “ lan“ reagieren. Staunt er dabei auch noch, so könnte auch noch die Aussage „Sheeeeesh“ folgen. Ist etwas ganz sicher sehr cool, so könnte man auch sagen: „Safe ist das lit!“ Aber da natürlich nicht alles cool ist, kann eine Reaktion auf etwas Unangenehmes oder Komisches auch „cringe“ sein. Spricht man jemanden an, mit dem man sehr gut befreundet ist, so kann man ihn einfach „Habibi“ nennen. Möchte man mit diesem guten Freund zum Beispiel etwas unternehmen und schnell los, so kann man ihn mit „Yalla“ dazu auffordern, sich zu beeilen. Nutzt ihr einige dieser Ausdrücke und Wörter? Geprägt wird die Jugendsprache unter anderem von Wörtern, die aus dem Englischen übernommen werden. Dazu kommt noch, dass bekannte Persönlichkeiten Vorbilder sein können. Gerade Rapper prägen die Jugend von heute in ihrem Sprachgebrauch. Täglich kommen auch immer wieder neue Wörter dazu. Dabei deckt die Jugendsprache schon viele Bereiche ab und ist Teil der jungen Generation. (Foto:Pixabay)

Reformationstag- Aber warum?

Heute ist in Niedersachsen ein gesetzlicher Feiertag. Dies ist seit dem letzten Jahr so. Aber was genau feiern wir am Reformationstag?

Am Reformationstag denken wir an Martin Luther. Er soll am 31. Oktober 1517 einen Thesenanschlag ausgeübt haben. Damit wollte Luther auf Missstände der Kirche aufmerkam machen. Die Tatsache, dass Menschen Ablassbriefe kaufen und somit gegen Geld von ihrer Schuld befreit werden, wollte er so nicht hinnehmen. So formulierte er 99 Thesen und nagelte sie an die Schlosskirche in Wittenberg. Damit hat er einiges ausgelöst.

Ein zentraler Punkt ist hier die Kirchenspaltung. Aus dem Thesenanschlag soll dann nämlich die evangelische Kirche entstanden sein. Das hatte Luther zum Beispiel gar nicht geplant. Neben diesen Veränderungen musste Luther auch mit Kritkern und Anfeindungen kämpfen. So musste er sich beispielsweise auch verstecken.

Heute ist der Reformationstag ein Gedenktag, der die Menschen auch dazu auffordern soll, nicht alles hinzunehmen. Man kann auch kritisch hinterfragen, so wie Luther es einst tat.

Am 10. November ist dann auch bald Martini. Hier feiern wir dann Martin Luther, denn dieser Tag war sein Geburtstag.

S. Nan

(Foto: Pixabay)

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