Ist die Jamaika-Koalition gestorben?

Nach der Bundestagwahl im September fanden Koalitionsgespräche zwischen der Union, den Grünen und der FDP statt. Da keine der Parteien mit der AfD koalieren wollte und die SPD nach dem eher negativen Ergebnis ankündigte, in die Opposition gehen zu wollen, blieb nur eine realistische Möglichkeit: Die Jamaika-Koalition. Doch nach den längeren Koalitionsverhandlungen nun ein Rückschlag.

Das Vertrauen habe gefehlt, ebenso gemeinsame Ideen für eine Modernisierung – so begründete FDP-Parteichef Lindner den Abbruch der Sondierung. Zu viele Widersprüche, unbeantwortete Fragen hätten der Koalition im Wege gestanden. Während die Union sich enttäuscht zeigte, gaben die Grünen der FDP die Schuld für das Scheitern.

SPD-Parteichef Martin Schulz nahm heute Nachmittag Stellung zu einer möglichen Großen Koalition. Er hat diese aber ausgeschlossen, die Wähler hätten sich mit dem Ergebnis der Wahl klar gegen die GroKo entschieden. Er hält nur Neuwahlen für sinnvoll.

Man kann nun also erst einmal abwarten, wie die Parteien weiter verfahren werden.

S.Nan

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