Die unendliche Geschichte räumt ab!

Der diesjährige Vorlesewettbewerb am Ulricianum fand am 9.12.2020 statt. Es haben einige Schüler und Schülerinnen daran teilgenommen, um ihr Lesetalent unter Beweis zu stellen, darunter erstmals auch Schüler von der Außenstelle Egels.

Diese Schülerinnen und Schüler haben daran Teilgenommen:

•Lasse Andreesen aus der 6gw mit dem Buch:” Mein Sprungwurf”

•Ali Awada aus der 6hw mit dem Buch:” Seawalkers: Gefährliche Gestalten”

•Mara Fiedel aus der 6bw mit dem Buch: Mein Lotta Leben: “Wer den Wal hat”

•Emy Grote aus der 6d mit dem Buch: “Zu Cool um wahr zu sein”

•Roman Helmerichs aus der 6bw mit dem Buch: “Die Diebe von Troja”

•Ina Kawersin aus der 6a mit dem Buch: “Kannawoniwasein! Manchmal muss man einfach verduften.”

•Henrike Klus aus der 6a mit dem Buch:” Elena: Das Geheimnis der Oak –Tree-Farm“

•Ole Probol aus der 6e mit dem Buch:” Die Drei??? Das Grab der Inka Mumie”

•Hendrik Reiter aus der 6JW mit dem Buch: “Die Unendliche Geschichte”

•Rhania Repkow aus der 6e ebenfalls mit dem Buch: “Die Unendliche Geschichte”

•Imke Schlenger aus der 6c mit dem Buch: “Woodwalkers; Carags Verwandlung”

•Lasse Schmidt aus der 6c mit dem Buch: “Bitte nicht öffnen-Bissig!”

•Lotta Smid aus der 6a mit dem Buch: “Die Nordsee Detektive 3: Das Rätselhafte Walskelett”

•Inga Störig aus der 6jw mit dem Buch: “Der Zaubergarten, Geheimnisse sind Blau”

•Maja Sodmann aus der 6gw mit dem Buch : ”Ich, Zeus und die Bande vom Olymp”

•Mila Teske aus der 6c mit dem Buch: “Ich bin Vincent und habe keine Angst”

•Valentin Weiffen aus der 6hw mit dem Buch: “Krabat”

•Marisa Wilts aus der 6f mit dem Buch: “Die Zuckermeister, der magische Pakt”

Alle Teilnehmer haben toll vorgelesen! Nun kommen unsere herzlichsten Glückwünsche an die zwei Gewinner: Hendrick Reiter und Rhania Repkow! Mit demselben Buch!? Das berühmte Kultbuch, geschrieben vom berühmten Autor Michael Ende: “Die Unendliche Geschichte” konnte sich stark durchsetzen. Durch ihr Lesetalent und die gut ausgewählte Textstelle dürfen sie sich nun über den Sieg freuen!

R. Rep

Bilder: Melanie Frerichs

Was passiert gerade eigentlich in den USA?

Um Berichte über Proteste und Gewalt in den USA kommt gerade wohl fast niemand herum. Aber was hat die Proteste eigentlich ausgelöst und wie ist die Situation aktuell?

Das Video von George Floyd ist in allen Medien aktuell zu sehen. Der 46-Jährige war am 25. Mai von mehreren Polizisten festgenommen worden, denn ihm wurde die Fälschung eines Dokuments vorgeworfen. Vor allem einer der Polizisten trat Floyd jedoch gewaltsam gegenüber und tötete ihn schließlich, indem er auf ihm kniete. Später veröffentlichte Videos zeigen mehrere Polizisten unter Anwendung von Gewalt, aktuell ist aber nur ein Polizist angeklagt. Das Video der Tat verbreitete sich schnell in den sozialen Netzwerken und rief viele Menschen zur Solidarität mit dem Opfer auf.

Der Fall von George Floyd ist jedoch kein neues Phänomen. Gerade Polizisten werden für ihr Verhalten gegenüber Afroamerikanern immer wieder kritisiert. In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle, in denen Afroamerikaner von den Beamten getötet wurden. Allein in diesem Jahr wurden bereits 802 Fälle von der Internetseite Fatal Encounters veröffentlicht, die diese Zahlen dokumentiert.

Die Solidarität gegenüber Floyd, aber auch anderen Opfern, ist gerade vor allem in den sozialen Netzwerken zu sehen. Hashtags und Bilder verbreiten sich rasend schnell und erreichen jeden Nutzer. Kritik kommt jedoch auch von Seiten, die Menschen kritisieren, die nicht aktiv handeln oder sich zu dem Thema gar nicht äußern. Sie seien im Prinzip Vebündete der Rassisten.

Aber wie kann ich nun individuell handeln? Begonnen werden muss sicherlich damit, sich näher mit dem Thema Rassismus auseinanderzusetzen. Ein Verständnis für ein solches Thema ist die Grundlage für ein weiteres Handeln. Ansonsten gibt es viele Petitionen, die unterschrieben werden können, um zu unterstützen. Hier können ganz verschiedene Internetseiten gefunden werden.

S. Nan

Hauptsache das Image stimmt weiterhin Präsident Trump steht gerade unter massivem Druck. Die USA stehen im Zeichen des Protests, da rückt sogar die Corona-Pandemie in den Hintergund. Aber wie handelt der Präsident? Er freut sich öffentlich darüber, dass das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX erfolgreich eine bemannte Rakete zur Raumstation ISS schicken konnte. Von konkreten Handlungsansätzen gegen die politische Krise ist zunächst gar keine Spur. Aber eine Handlung ließ dann doch nicht lange auf sich warten. Wie sinnvoll Trumps Handlungsansatz nun ist, sei dahingestellt. Er bringt sich selbst in Sicherheit, denn das Weiße Haus ist längst im Visier der Demonstranten. Nun möchte Trump aber auch aktiv gegen die Proteste vorgehen. Er plant, auch militärische Maßnahmen in Betracht zu ziehen. Ob das jeoch mit der Verfassung vereinbar sei, wird gerade geklärt. Ich bin jedenfalls gespannt, ob Trump nun sein Wahlsprechen einlösen kann und frage mich gleichzeitig, in welcher Form „America great again“ werden kann.

Ein Kommentar von S. Nan

(Beitragsbild: Pixabay)

Lernen zu Hause: Tipps und Tricks zum Erfolg

Nach dem morgendlichen Aufstehen und dem Frühstück führt der Weg für viele Schüler in Deutschland aktuell nicht wie gewohnt mit dem Bus oder Fahrrad zur Schule. Nur wenige Schritte trennen den Schreibtisch als Arbeitsplatz von den anderen Bereichen im Haus. Auch wenn der Weg zur Schule gespart wird, ist das Lernen zu Hause nicht immer einfach. Schule und Freizeit sind nicht mehr so klar getrennt wie noch vor Monaten. Einige Schüler sind nun tageweise bereits in die Schulen zurückgekehrt. Aber das Lernen zu Hause bleibt vorerst. 

Nach der vergangenen Zeit haben viele Schüler schon einige Wege gefunden, den Schulalltag nach Hause zu bringen. Wer es noch nicht so ganz geschafft hat, der wird ja vielleicht hier fündig! 

Wichtig ist es, dass klare Zeiten geschaffen werden, so wie es auch sonst bei Hausaufgaben durchaus sinnvoll ist. Eingeplanten Pausen, die aber auch strikt eingehalten werden, sind ebenso wichtig, wie ein Zeitraum, in dem konzentriert gearbeitet wird!

Auch wenn die sozialen Kontakte aktuell stark eingeschränkt sind, können verschiedene Plattformen auch zu Hause zum Austausch genutzt werden! Die Videotelefonie kann zwar keine direkten Kontakte ersetzen, ist aber eine recht gute Alternative für das Lernen zu Hause. Hier gilt aber, wie sonst in der Schule grundsätzlich auch: Abschreiben führt nicht zum gewünschten Lernerfolg!

Wer Probleme damit hat, sich zu organisieren, kann die Aufgaben auch nach Stundenplan erledigen. So werden die Aufgaben dann im Prinzip in der Stunde erledigt, die auch normalerweise gerade auf dem Plan stehen würde. Genauso gut kann man sich auch selber einen Stundenplan mit Tageszielen erstellen. 

Wichtig ist aber auch ein aufgeräumter Arbeitsplatz. Nicht umsonst heißt es „Ordnung ist das halbe Leben“! 🙂

Wie klappt es bei euch mit dem Lernen zu Hause? Stimmt doch hier ab!

S. Nan

(Beitragsbild: Pixabay)

Der „EULENfunk“ bringt ein Stück Ulricianum nach Hause

In Zeiten von Corona müssen wir alle mit Einschränkungen leben und unser soziales Leben einschränken. Dazu gehört auch die Schulschließung, die in den kommenden Tagen von der Politik wieder aufgegriffen und überdacht wird. Kontakt zu Lehrern und Mitschülern verläuft oftmals nur noch virtuell. Einige Schüler erkennen sogar das Privileg, das die Schule ihnen bietet: Ein Ort, der nicht nur zum Lernen da ist, sondern auch Raum für soziale Kontakte bietet. Doch eine Idee soll gerade jetzt Abhilfe schaffen und auch neue Möglichkeiten für eine Zukunft eröffnen, in der die Schule wieder für alle offen ist. 

Tex Stoffer, Mitglied der Schülervertretung, hatte vor einigen Tagen die besagte Idee. Mit einem spontanen Einfall wandte er sich direkt an Herrn Musolf, der ihn unterstützte. So entstand der „EULENfunk“, der neue Schulpodcast des Ulricianums. Über mögliche Themen spricht Tex in einer kurzen Begrüßungsfolge. 

Eine erste richtige Episode gibt es seit heute. Frau Korte teilt mit Tex aktuelle Gedanken und Gefühle, die sie in der aktuellen Situation beschäftigen.                (Zu viel verraten wollen wir aber natürlich noch nicht, hört lieber selbst! 🙂 ) 

Wie Tex auch berichtet, soll der „EULENfunk“ von den Schülern direkt gestaltet werden. Daher ist er dankbar über jeden, der sich mit Ideen einbringen kann. Über Iserv wurde dazu eine Adresse eingerichtet: eulenfunk@ulricianum-aurich.de

Auch auf den sozialen Netzwerken ist der Podcast bereits vertreten. Schaut doch einmal auf Instagram vorbei: @eulen_funk

Aktuell könnt ihr den Schulpodcast bereits auf Spotify anhören. Ganz neu sind auch Google Podcast und Apple Podcast. Hier könnt ihr jeweils einfach nach dem „EULENfunk“ suchen. 

So, nun ist es Zeit, dass ihr einmal in den „EULENfunk“ hineinhört! 

Hier geht es direkt zur Nullfolge mit der Begrüßung auf Spotify!

 Hier geht es direkt zur ersten Episode auf Spotify!

S. Nan

(Beitragsbild: EULENfunk Spotify)

Ja, wir sind noch da!

Nach dem Tag der offenen Tür wurde es still um die Blende. Mit der Schulschließung und dem Kontaktverbot hat sich auch die Redaktion nicht mehr getroffen und keine Artikel geplant. Aktuelle Informationen waren immer auf der Homepage des Ulricianums zu finden! 

Hier also nach einigen Wochen ein erstes Lebenszeichen der Blende, wir sind noch da! 🙂 

Wir müssen nun alle abwarten, was die Zukunft bringt und hoffen natürlich, dass ihr und eure Familien gesund bleibt! 

Eure Blende-Redaktion

Wenn das Ulricianum wieder die Türen öffnet…

…dann bedeutet das, dass Schüler und Lehrer, aber auch Eltern und andere Freiwillige tatkräftig zusammenarbeiten, um das Ulricianum mit all seinen Facetten zu präsentieren.

Viele verschiedene Aktionen wurden angeboten, die zum Mitmachen und Staunen begeisterten. Dabei bekamen nicht nur die Schüler der umliegenden Grundschulen einen Einblick, auch alte Bekannte nahmen sich Zeit, dem Ulricianum einen Besuch abzustatten. 

Auf der Homepage des Ulricianums sind bereits viele schöne Impressionen zu finden. Auch die Blende war am heutigen Tag unterwegs und hat einige weitere Momente festgehalten:

Na, wer wohl beim Schachduell zwischen Herrn Frerichs und Herrn Staubach gewonnen hat?

Blendebuttons in C6: Viele kleine Redakteure haben jetzt ihr eigenes Namensschild!

Bonjour! Mit viel Freude wurde auch das Fach Französisch vorgestellt. Merci!

Freuen sich über die vielen Gäste am Ulricianum: Herr Schoon und Herr Heseding

Einmal drehen und dann das Köpfchen anstrengen: Das Fach Philosophie regt zum Nachdenken an!

Ein bisschen Weihnachtsstimmung im März: Das Fach Religion stellte sich heute ganz besinnlich vor, wobei auch Wissen beim Quiz gefragt war.

Austausch über die vielen Aktivitäten, die heute angeboten wurden: Herr Schunicht und Herr Lüngen jedenfalls freuen sich!

Experimentieren und neugierig sein: Frau Robben und Herr Meyer stellen dafür die Bio-Chemie-AG vor.

„Was ist denn das?“-Neugierige Grunschüler bestaunen die Angebote der Robomatik-AG und des Fachs Informatik.

Erdkunde direkt erleben: Frau Memenga und Herr Keim demonstrieren Fachinhalte in Miniaturform.

Zwei Fachlehrerinnen stellen das Fach Philosophie vor und animieren gut gelaunt zum Mitmachen: Frau Niemeyer und Frau Jaster.

Kräftig drücken und fertig sind die Blende-Buttons!

Gut gerüstet für den Notfall: Der Schulsanitätsdienst stellte sich ebenfalls vor.

Hmmm, lecker! Die Milchshakes von der SV gehören einfach zum Tag der offenen Tür!

Der Schulsanitätsdienst hat sich auch direkt einen Blende-Button erstellen lassen. Der bereichert jetzt den Schrank im Sanitätsraum.

Was wäre das Ulricianum nur ohne die SV? Einige haben sich hier direkt versammelt! Aber schnell zurück, denn die nächsten Kunden für Milchshakes sind schon da!

S. Nan

Gefiederte Gäste am Ulricianum

Na, wer ist denn da? Am Ulricianum wurden vor ein paar Tagen gefiederte Gäste gesichtet. – Enten! Die Enten saßen zunächst auf dem Dach des Winkelbaus. Nun stellt sich die Frage: Was wollen die bei uns?

Für See- und Watvögel, die zwischen Grönland im Westen und Sibirien im Osten brüten, ist das Wattenmeer der niederländischen, deutschen und dänischen Küste der wichtigste Rastplatz. Alljährlich nutzen mehr als zehn Millionen Fluggäste den schlickigen, nahrungsreichen Meeressaum als Fett-Tankstelle für den Weiterflug nach Südwest-Europa oder Afrika. Andere Vogelarten, zum Beispiel Finken, Meisen, Schwalben, Gänse und Enten passieren in großer Zahl die Gestade der Tideelbe zwischen Geesthacht und der Nordsee, denn ihre Zugrouten über die Ostseeregion führen sie in den Unterelberaum.

Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sind aktuell 18 Gänsearten und 20 Entenarten nachgewiesen. Vor allem zur Zugzeit bzw. als Wintergäste sind sie gut zu beobachten, aber auch als Brutvögel sind einige Arten hier präsent.

Wir wünschen unseren Gästen alles Gute und hoffen, sie noch öfter zu sehen.

Rhania Repkow

AKK kündigt Rücktritt an – Wer wird neuer CDU-Vorsitzender?

Die Ministerpräsidentenwahl in Thüringer letzte Woche zieht weitere schwere Folgen nach sich – die aktuelle Vorsitzende der CDU und Bundesverteidigungsministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer, kündigte am Montag ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur an und möchte auch ihren Parteivorsitz im Laufe des Jahres abgeben.

Hintergrund

Am 5. Februar fand im Thüringer Landtag die Wahl zum Ministerpräsidenten statt. Nach der Landtagswahl im letzten Herbst sah man sich vor einer schwierigen Lage, denn die bis dahin regierende Koalition aus der Linken, den Grünen und der SPD hatte keine Mehrheit mehr und auch alle anderen üblichen Koalitionen – wie etwa der GroKo – fanden im Parlament keine Mehrheit.
Die Linke, die Grünen und die SPD einigten sich dennoch darauf, eine Minderheitsregierung zu versuchen. Deshalb stellten sie am 5. Februar ihren bisherigen Ministerpräsidenten, Bodo Ramelow (Die Linke), zur Wahl. Da er jedoch sowohl im ersten als auch im zweiten Wahlgang keine Mehrheit erhielt, da keine Abgeordneten der anderen Parteien für ihn stimmten, kam es zum dritten Wahlgang. Hier wird der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen erhält – auch wenn es keine Mehrheit ist. Im dritten Wahlgang wählten dann überraschend die Abgeordneten der AfD nicht ihren eigenen Kandidaten, sondern Thomas Kemmerich, den Kandidaten der FDP. Mithilfe der Stimmen von FDP, CDU und AfD erhielt Kemmerich 45 Stimmen – eine mehr als Bodo Ramelow – und wurde somit zum Ministerpräsidenten gewählt. Kemmerich wurde daraufhin stark dafür kritisiert, die Wahl angenommen zu haben und trat schon drei Tage nach der Wahl von seinem Amt zurück.

Auswirkungen auf die CDU

Auch die CDU wurde nach der Wahl heftig kritisiert – dass sie zusammen mit der AfD einen Ministerpräsidenten wählen, wurde als Tabubruch bezeichnet. Auch von innerhalb der Partei kam Kritik; von der Jungen Union in Thüringen, die einen Sonderparteitag fordert, bis zur Bundeskanzlerin Merkel, die sich dafür aussprach, die Wahl „rückgängig“ zu machen.
Die Wahl in Thüringen hatte sowohl auf den Landesverband, als auch auf die Bundespolitik Auswirkungen. Der Landesvorsitzende der CDU Thüringen, Mike Mohring, musste laut Umfragen stark an Beliebtheit einbüßen und einige Mitglieder forderten, einen neuen Parteivorsitz zu wählen.
Die wohl weitreichendste Folge für die CDU ist allerdings, dass Annegret Kramp-Karrenbauer ankündigte, nicht mehr als Kanzlerkandidatin zur Verfügung zu stehen und ihren Parteivorsitz abgeben zu wollen. Dies tat sie wahrscheinlich, da sie sich in der Vergangenheit kaum innerhalb der CDU durchsetzen konnte, zu sehen auch, als sie in Thüringen sofortige Neuwahlen forderte, aber den Landesverband nicht davon überzeugen konnte. Nun stellt sich die Frage, wer ihr Nachfolger wird. Im Gespräch sind zum Beispiel Friedrich Merz, der bereits bei der letzten Wahl zum Parteivorsitzenden gegen AKK antrat, der jetzige Gesundheitsminister Jens Spahn und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet.

Die Wahl des Ministerpräsidenten im kleinen Thüringen hat also Folgen für ganz Deutschland und wird große Auswirkungen auf die Zukunft der CDU haben. Die CDU wird sich bei der Wahl ihres neuen Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten mit der Frage beschäftigen müssen, wie man in der Zukunft unter anderem mit der AfD, aber auch – wie in Thüringen – mit der Linken umgeht.

I.Oel.

Galaabend der Pferde

Der Galaabend ist eine Pferdeshow für die ganze Familie, die einmal im Jahr in der Ostfrieslandhalle in Leer stattfindet. Am 25.01.2020 war es mal wieder soweit. Der Galaabend fing um 19:30 Uhr an. Einlass war um 18:00 Uhr. Dieses Jahr wurde eine „Weltreise“ durch verschiedene Länder dargestellt. Es waren nicht nur Pferde und Ponys da, sondern auch Kühe und ein Hund. Die Pferde waren zum Teil als Einhörner verkleidet und die Kühe waren schön geschmückt. Die Reiter trugen zu den Tieren passende Kostüme. Der Hund lief ohne Leine, aber die Pferde hatten keine Angst vor ihm. Das ist das Resultat monatelanger Übung mit den Tieren. Auch Akrobaten traten auf. Sie führten ein tolles Lichtspiel auf. Ein Akrobat machte Kunststücke in einem Ball, der durchsichtig wie eine Seifenblase war. Insgesamt wurde also ein bunter Programm-Mix aufgeführt, der sehr unterhaltsam war. Die Show wurde von De Klinkers begleitet, die sehr gute Blasmusik spielten. Um 23.30 Uhr war die Vorstellung zu Ende. Ich rate euch: Wünscht euch eine Eintrittskarte! A. Nee

Über die Frage, was Führerscheinentzug mit Hooligans zu tun hat: Regionalentscheid Jugend debattiert 2020

Fragt man die Schüler unseres Gymnasiums danach, wie sie ihre Zeugnisferien verbracht haben, so erhält man vermutlich viele verschiedene Antworten, die alle auf die Prinzipien „Erholen“ und „Spaß haben“ hinauslaufen. Weniger wahrscheinlich ist die Antwort, dass sie sich mit Hooligan-Gruppierungen, der Definition des Wortes „gesellschaftlich“ und der tatsächlichen Lautstärke eines Windrads auseinandergesetzt haben. Doch genau dies sind die Themen, die mich in den Ferien beschäftigten, denn am Donnerstag, dem 06.02.2020, stand wieder einmal ein wichtiger Termin für alle Diskussionsliebhaber an: Der Regionalentscheid von Jugend debattiert. Dieser fand wie bereits letztes Jahr im NIGE (Esens) statt. Dort trafen wir (die Mitglieder der Rhetorik-AG von Herrn Heseding) auf unsere Konkurrenten, die aus unterschiedlichen Schulen in der ganzen Region kamen. Für mich ging es kurz nach der Ankunft auch gleich in die erste Debatte, die sich um die Frage drehte, ob Schulen Schüler, die sich in ihrer Freizeit gesellschaftlich engagieren, besonders belohnen sollen. Eine Debatte wird immer von vier Personen geführt, zwei vertreten die Meinung, die beschriebene Maßnahme sollte durchgeführt werden (Pro), zwei sind dagegen (Kontra). Zuerst darf jeder seine Meinung darstellen, dann wird in der freien Aussprache über das Für und Wider diskutiert und zum Schluss kann jeder nochmal sein persönliches Fazit ziehen. In unserer Pro-Gruppe sprachen wir uns dafür aus, dass gesellschaftliches Engagement besonders belohnt werden sollte, da es zu wenig gewürdigt wird und unser demokratisches Denken fördert.  Nach der ersten Debatte hatten wir einen kurzen Moment Zeit, um uns in der zum Gemeinschaftsraum umfunktionierten Schulbücherei mit Brötchen und Keksen zu stärken, dann ging es auch schon in die nächste Runde. Diesmal wurde diskutiert, ob Randalierern bei Sportveranstaltungen der Führerschein entzogen werden soll. Als wir nach der Debatte auf dem Flur auf unsere Bewertungen warteten, zeigte sich wieder etwas, was ich persönlich wirklich spannend beim Debattieren finde: In einem Moment vertritt man noch heftig seine Meinung und versucht, die Argumente des gegnerischen Teams zu entkräften, im nächsten steht man gesellig beisammen und unterhält sich vollkommen entspannt über alles Mögliche. Ich war inzwischen das dritte Mal in Esens dabei und es macht immer Spaß, Leute kennenzulernen, denen ich ohne den Wettbewerb nie begegnet wäre. Und es zeigt wieder einmal, worum es bei Jugend debattiert eigentlich geht: Nicht dass gegeneinander, sondern dass miteinander diskutiert und debattiert wird. Die vier besten aus den beiden Qualifikationsrunden führten schließlich die letzte Debatte durch (Sollten Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen?), aus der am Ende zwei Sieger hervorgingen, die im Landesentscheid unsere Region in der Altersgruppe 1 vertreten werden. Leider ist keiner von unserer Schule dabei, dafür waren wir in der Altersgruppe 2 sehr erfolgreich. Kilian Schmidt und Anna Hilbers werden am 10. März 2020 unsere Region (und das Ulricianum) im Landesentscheid in Hannover repräsentieren. Auch wenn ich nicht weitergekommen bin, kann ich wieder einmal sagen, dass die Teilnahme sich für mich wirklich gelohnt hat und ich sehr viel Freude am Debattieren und am Austausch mit den anderen Jugendlichen hatte. Für den nächsten Entscheid in Hannover wünsche ich Kilian und Anna auf jeden Fall viel Erfolg! geschrieben von Laura Petretto
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